Klassische Hühnersuppe – ob Erkältung oder nicht!

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Hui, langsam wird es wieder kalt draußen und ich schwanke hin und her Halsschmerzen und Schniefnase. Da hilft nur eins! Eine gute selbst gekochte Hühnersuppe wärmt so gut wie die beste Kuscheldecke, nur schmecken tut sie besser. Also, ich habe die Kuscheldecke noch nicht probiert, aber ich bin mir ziemlich sicher. Sie hilft wunderbar gegen erste Erkältungserscheinungen, ist gesund und außerdem ziemlich leicht zuzubereiten.

Warum Hühnersuppe so gesund ist

Ich gebe zu, dass Hühnersuppe zu meinen absoluten Lieblingsgerichten gehört und es mir eigentlich ganz egal ist, ob sie gegen die Erkältung nun hilft oder nicht. Trotzdem gibt es tatsächlich einige wissenschaftliche Studien, die eben diese gesundheitsfördernde Wirkung belegen. Zum einen ist die Suppe natürlich einfach warm und flüssig. Der aufsteigende Dampf befeuchtet die Schleimhäute und macht die Nase frei.   Trockene Schleimhäute hingegen sind sehr viel anfälliger für Viren und Bakterien. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist nicht nur, aber besonders bei einer Erkältung wichtig. Die langsam genossene warme Brühe hilft genauso wie Tee bei Halsschmerzen.

Forscher wollen herausgefunden haben, dass die Eiweißbausteine aus der Hühnersuppe Infekten entgegenwirken und sie sogar vollständig verhindern können. Das im Huhn enthaltene Spurenelement Zink unterstützt den Köper bei der Wundheilung. Nicht zu vergessen, dass sowohl das Fleisch, als auch das Gemüse einiges an Vitaminen enthalten. Ab und zu haben Eltern also mal recht: Hühnersuppe hilft wohl wirklich gegen Erkältung.

Die wichtigsten Zutaten einer Hühnersuppe

Das Hühnchen – Für eine Hühnersuppe kaufst du normalerweise ein Suppenhuhn. Es ist etwas fetter als Brathähnchen und hat etwas festeres Fleisch. Wer schon mal ein Suppenhuhn aus der heißen Brühe geholt und versucht hat, jeden einzelnen der unzähligen kleinen Knochen und Knorpel zu entfernen, der weiß, dass sich diese Arbeit ziemlich schwierig gestaltet. Ich möchte behaupten, das Pulen des Hühnchens ist der anstrengendste Teil am Kochen einer Hühnersuppe. Viel einfacher geht es mit Hühnerschenkeln. Sie haben alles, was die Suppe braucht: Haut, festes, zartes Fleisch und Knochen, und zwar wenige! Wer die Haut nicht mag, kann sie nach dem Kochen entfernen. Das in ihr enthaltenen Fett macht die Suppe während des Kochens besonders schmackhaft und nährstoffreich.

Das Gemüse – Du kannst viele Sorten Gemüse für deine Suppe verwenden. Traditionell gehört in eine gute Hühnerbrühe auch Suppengrün. Es besteht meistens aus Möhren, Knollensellerie, Lauch und Petersilie und ist im Bund zu haben. Inzwischen wird ja alles in Plastik verschweißt, darum gibt es das Suppengemüse inzwischen auch in Plastikschalen und so manch einer fragt sich, was denn ein „Bund Suppengrün“ ist. Die Möhren und der Lauch geben der Brühe etwas Süße, Knollensellerie hingegen ist sehr kräftig und gibt der Suppe Würze. Eine Zwiebel solltest du zusätzlich in die Suppe geben. Wenn du sie später entfernen willst, gib sie ruhig mit der gesäuberten Schale in einem Stück in die Brühe. Das gibt der Suppe eine kräftige Farbe. In der Zwiebelschale ist übrigens besonders viel Geschmack enthalten. Für eine Extraportion Vitamin C kannst du die Petersilie hacken und über die fertige Suppe streuen. 

Die Gewürze – Die Grundlage für Suppen und Soßen ähneln sich bei den meisten Gerichten. Im Allgemeinen verwendet man für die Herstellung Pfefferkörner, Piment und Lorbeerblätter.  Diese Kombination ergibt einen würzigen, aber nicht zu dominanten Geschmack. Diese Gewürze gibst du als Ganzes in die Suppe uns sie werden nicht mitgegessen. Damit du sie nachher nicht alle raussammeln musst, ist es ratsam, sie in einem Teeei in die Suppe zu geben und später wieder zu entfernen. Ganz wichtig ist es außerdem, die Brühe gut zu salzen.

Das Wasser – Es braucht kein besonderes Wasser. Die Zutaten für die Hühnerbrühe solltest du aber immer in kaltem Wasser ansezten, damit der Geschmack des Huhn auf die Brühe übergeht, denn in kaltem Wasser gerinnt das Eiweiß im Fleisch langsamer. Außerdem bleibt die Brühe so klar. Das sieht einfach schöner aus.

Die Suppeneinlage – Ich mag meine Suppe pur. Eine Hühnersuppe mit Nudeln sättigt viel besser, darum bereite ich den Mitessenden zuliebe immer Nudeln zu und gebe sie gar in die Suppe. Es ist auch möglich, sie direkt in der Suppe zu kochen. Falls Suppe übrig bleibt, quellen sie aber bis zur nächsten Mahlzeit weiter und werden riesig und wabbelig. So richtig toll ist das nicht. Als Einlage eignen sich auch auch Flädle (Pfannkuchenstreifen), Reis oder Kartoffeln.


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